Aminosäuren & ihre Vorteile


Aminosäuren – klein, aber unentbehrlich


Sie sind winzig klein, aber unentbehrlich für deinen Stoffwechsel. Gemeint sind Aminosäuren, die lebenswichtige Funktionen im Körper jedes Menschen übernehmen. Fehlen Aminosäuren, kommt es zu typischen, gehassten Zivilisationskrankheiten. Wusstest du, dass Aminosäuren auch im Muskelaufbau eine zentrale Rolle übernehmen?

 

Wenn du mehr über Aminosäuren wissen willst & wie sie dir helfen können deinen Body zu optimieren,
DANN LIES AUF JEDEN FALL WEITER.

 

Aminosäuren Muskelaufbau

Ich habe dir hier alle wichtigen Infos über Aminosäuren für dich zusammengestellt.
Du bekommst Infos über:

 

➥ die Grundlagen von Aminosäuren
➥ welche Aminosäuren es gibt
➥ worin die Unterschiede liegen
➥ welche Auswirkungen sie auf den Stoffwechsel haben
➥ wie du Aminosäuren nehmen kannst, um deinen Muskelaufbau zu pushen

 

(Natürlich nicht nur, denn mit der Aufnahme von Aminosäuren tust du allgemein einiges für deine Gesundheit. Du kannst also auch weiterlesen, wenn du gesund bleiben willst & kein Sportler bist.)


 

➥ Aminosäuren als Bausteine der Proteine

Aminosäuren werden unterschieden in essentielle Aminosäuren, semi-essentielle Aminosäuren & nicht essentielle Aminosäuren. Klingt kompliziert, aber keine Sorge, du musst nicht studiert haben, um die Unterschiede zu verstehen & positiv für dich zu nutzen. Vereinfacht erklärt sind essentielle Aminosäuren lebensnotwendig, semi-essentielle Aminosäuren bedingt lebensnotwenig und nicht essentielle Aminosäuren werden vom Körper selbst produziert. Essentielle Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen. Diese müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Semi-essentielle Aminosäuren werden aus anderen Aminosäuren im Körper selbst gebildet.

 


Essentielle Aminosäuren: Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phneylalanin, Threonin, Tryptophan & Valin
Semi-essentielle Aminosäuren: Arginin, Asparagin, Cystein, Glutamin, Glycin, Prolin & Tyrosin
Nicht essentielle Aminosäuren: Alanin, Aspartat, Glutamat & Serin


 

Insgesamt gibt es also 20 Aminosäuren, die als Bausteine von Proteinen eine wichtige Bedeutung für unseren Körper haben. Aminosäuren stellen den optimalen Transport & die Speicherung der Nährstoffe sicher. Wasser, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Proteine & Vitamine brauchen Aminosäuren, damit sie im Körper transportiert und bestmöglich gespeichert werden können. Was kann nun passieren, wenn Aminosäuren fehlen?

 

➥ Aminosäuren Mangel & Zivilisationskrankheiten

Aminosäuren Mangel KrankheitenÜbergewicht, hohe Cholesterinwerte, Diabetes, Schlafstörungen, Arthrose & Erektionsstörungen zählen zu den typischen Zivilisationskrankheiten in Europa, bzw. Westeuropa. Auch Haarausfall & starke Faltenbildung treten in unseren Breitengraden superhäufig auf und werden mit teuren Produkten behandelt. Dabei liegt die Ursache dieser Krankheiten nicht selten am Mangel von wichtigen Aminosäuren! (Ich hab diese Erfahrung auch schon machen müssen) Einige Studien haben Zusammenhänge zwischen einem Mangel & diesen Krankheiten bewiesen (ich hab einiges dazu recherchiert).

 

Doch tatsächlich ist es vielen einfach nicht bewusst, dass sie diese Krankheiten mit einem Ausgleich der fehlenden Aminosäuren nicht mehr haben müssten! Würden die Ärzte häufiger eine Aminosäuren-Analyse machen, käme man der Ursache schneller auf die Schliche. Oft hilft es schon, richtig zu essen & Lebensmittel bewusst auszuwählen. Oder weißt du, in welchen Lebensmitteln welche Aminosäuren stecken? Nein? Du bist nicht alleine damit & wenn du dich nicht gerade mit deinem Muskelaufbau beschäftigst, würdest du wahrscheinlich auch nicht auf die Idee kommen, dich mit dem Thema Aminosäuren zu beschäftigen. Leider haben viele Lebensmittel heute nicht mehr die Qualität, die sie haben sollten, um dich ausreichend mit Aminosäuren zu versorgen. Ich verrate dir trotzdem ein paar Lebensmittel, in denen essentielle Aminosäuren stecken, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

 

Was dein Körper nicht kann, übernehmen diese Lebensmittel

Wie du ja jetzt schon weißt, kann dein Körper essentielle Aminosäuren nicht selbst herstellen & ist darauf angewiesen, dass du sie ihm gibst. Dazu musst du aber natürlich wissen, was du am besten essen solltest, um deinen Körper optimal & ausreichend zu versorgen. Wo aber stecken denn nun die kleinen Dinger? Das eine Lebensmittel schlechthin gibt es nicht, denn jede der neun essentiellen Aminosäuren versteckt sich in einem anderen Lebensmittel. Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung ist also der beste Tipp für einen gesunden Körper.

 

Viel Isoleucin (Wichtige Botenstoffe für dein zentrales Nervensystem):
➥ Cashewkerne
➥ Erdnüsse
➥ Hühnchen
➥ Rindfleisch
➥ Erbsen

 

Viel Valin (Für die Regulierung des Blutzuckers wichtig):
➥ Dinkelmehl
➥ Haferflocken
➥ Thunfisch
➥ Eier

 

Aminosäuren in LebensmittelnViel Tryptophan (Wichtig für die Bildung vom Schlafhormon Melatonin):
➥ Karotten
➥ Tomaten
➥ Bananen
➥ Spinat

 

Viel Threonin (wird zu Glyin, für den Knochenaufbau & ein stabiles Immunsystem):
➥ Papaya
➥ Karotten
➥ Blattspinat

 

Viel Lysin(Wichtig beim Abnehmen & für den Muskelaufbau):
➥ Bohnen
➥ Orangen
➥ Mandarinen
➥ Sellerie

 

Wie du siehst, es klingt alles sehr gesund & es ist kein Geheimnis, dass diese Lebensmittel IMMER Tütensuppen, Fertigpizza & Chips vorzuziehen sind! Und auch hier gilt wieder: wenn du keine Sportlerin oder kein Sportler bist, solltest du die Ernährungstipps trotzdem beherzigen, denn auch du brauchst Aminosäuren für einen gesunden Körper. Einen netten Nebeneffekt haben alle genannten Lebensmittel außerdem, sie machen nicht dick und ausreichend gegessen, auch ordentlich satt. Schön, oder?


 

➥ Muskelaufbau mit Aminosäuren – zurücklehnen & abwarten?

Verschiedene Aminosäuren unterstützen deinen Muskelaufbau & sind deshalb besonders bei Sportlern sehr beliebt. Isoleucin, Methionin, Lysin & Arginin sind genau diese Aminosäuren, die für ihre unterstützende Wirkung beim Muskelaufbau geschätzt werden. Prima denkst du jetzt, ich esse richtig und/oder kaufe unterstützende Aminosäuren Produkte & kann mich ganz entspannt zurücklehnen. Der Körper bekommt jetzt was er braucht und meine Muskeln werden ordentlich wachsen. Pustekuchen, ganz so einfach ist es leider nicht. Die kleinen Wunderwerke der Natur unterstützen den Muskelaufbau, erledigen ihn aber natürlich nicht ganz allein.

 

Dein gewünschtes Ziel erreichst du nur, wenn du Sport, bzw. Muskelaufbau betreibst. Was du essen kannst, um deinen Muskelaufbau zu fördern, hab ich dir ja erzählt. Du kannst natürlich auch Aminosäuren gezielt einnehmen, zum Beispiel in Form von Getränken & Pulvern. Doch warum sind Aminosäuren im Muskelaufbau so wichtig und wann kann dein Körper sie am besten aufnehmen und & verwerten?

 

➥ Baustoffe für deine Muskeln – mach was draus!

Aminosäuren für mehr MuskelnAminosäuren sind Bausteine der Proteine. Muskeln sind aus Proteinen aufgebaut. Logischerweise brauchen deine Muskeln Proteine, um wachsen zu können. Der Bedarf an Aminosäuren ist unterschiedlich & abhängig von deinen körperlichen Belastungen. Wenn du keinen Sport treibst, brauchst du weniger Aminosäuren. Wenn du Muskelaufbau betreibst, musst du deinen Mehrbedarf decken, weil dein Proteinumsatz erhöht ist.

 

Was passiert in deinem Körper, wenn der Mehrbedarf nicht gedeckt wird?

Wenn dein Mehrbedarf an Aminosäuren nicht gedeckt ist, entwickelt sich eine negative Stickstoffbilanz. Das hat zur Folge, dass dein Körper Proteine abbaut und damit auch Muskeln abbaut. Es tritt also eine Umkehr in Kraft, die du gar nicht willst. Du musst also darauf achten, dass du vor, während oder nach dem Training deinen Körper ausreichend mit Proteinen, bzw. Aminosäuren versorgst. Was ist denn jetzt richtig? Vor, während oder nach dem Training? Wenn du jetzt weißt, dass dein Körper nach dem Training höher belastet ist als vor dem Training und die dreifache Menge an Aminosäuren aufnehmen kann, weißt du auch, dass nach dem Training der beste Zeitpunkt ist Aminosäuren zu dir zu nehmen. In der Regenerationsphase müssen oder sollten alle notwendigen Aminosäuren vorhanden sein, damit sich dein Training auch wirklich gelohnt hat & du deinen Muskelaufbau positiv unterstützt. Du kannst aber auch vor dem Training Aminosäuren zuführen gegen vorzeitige Ermüdung & Mangel. Das ersetzt aber die Einnahme nach dem Training nicht.

 

Wichtig: wenn du Aminosäuren einnimmst, trink viel Wasser. Dein Körper kann die Aminosäuren in zu großen Mengen nicht verwerten. Wenn du viel trinkst, werden überflüssige Aminosäuren über den Harn ausgeschieden und belasten die Nieren nicht. Du solltest auch wissen, dass Überdosierungen über einen längeren Zeitraum die Nieren schädigen können. Übertreib es also nicht, auch wenn die unterstützende Wirkung beim Muskelaufbau sehr verlockend klingt.


 

➥ Natürliche Quellen oder Nahrungsergänzung?

Kostenloser Supplement-TestEs stellen sich eine Menge Fragen rund um Aminosäuren & du willst natürlich ein optimales Trainingsergebnis erzielen. Wenn du bis hierhin aufmerksam gelesen hast, weißt du bereits, dass du deinem Körper Aminosäuren über Lebensmittel, also natürliche Quellen, und Nahrungsergänzung in verschiedenen Darreichungsformen zuführen kannst. Fleisch & Milchprodukte sind ideale Lieferanten für Aminosäuren, aber fetthaltig. Da du als Sportler aber wahrscheinlich eine fettarme Ernährung bevorzugst, wirst du möglicherweise auf Nahrungsergänzung setzen. Am besten ist immer noch eine Kombination aus beidem. Du kannst dich fettarm ernähren & mit Nahrungsergänzung deinen Körper gleichzeitig mit hochwertigen Aminosäuren versorgen. Außerdem bietet Nahrungsergänzung gleich noch einen Vorteil. Viele Produkte sind mit zusätzlichen Vitaminen und/oder Mineralstoffen versetzt, die dich deinem Trainingsziel näherbringen und gleichzeitig deinen Stoffwechsel unterstützen.

 

★ Welche Supplements bei mir nie fehlen dürfen:

Zu den Supplements, die ich eigentlich immer zu mir nehme, zählen neben meinem Lieblings-Muskelaufbau Präparat auf jeden Fall auch immer Arginin & Glutamin. Kreatin nehme ich phasenweise & achta da aber immer auf Micro-Mesh Qualität.

 

Glutamin- nicht essentielle Aminosäure, aber essentiell für deinen Muskelaufbau

Glutamin gehört auch zur Gruppe der Aminosäuren & ist im Muskelaufbau superwichtig. Die nicht essentielle Aminosäure Glutamin kann vom Körper selbst gebildet werden, ist aber im Gegenzug umso essentieller für deinen Muskelaufbau. Glutamin bildet sich nur im Zusammenspiel mit den beiden essentiellen Aminosäuren Isoleucin & Valin. Die höchste Konzentration von Glutamin befindet sich in deinen Muskelzellen. Hier sorgt die Aminosäure für die Wassereinlagerung in den Zellen und während des Trainings für eine Vergrößerung des Zellvolumens. Muskelaufbau & Fettverlust werden positiv beeinflusst, denn die Vergrößerung des Zellvolumens wertet dein Körper als anaboles Signal und fördert die Bildung von Protein & Glykogen. Der Aufbau von Protein & Glykogen verbessert die Energiereserven, fördert den Fettverlust und den Muskelaufbau.


 

➥ Die Vorteile von Glutamin beim Muskelaufbau

Glutamin MuskelaufbauNun benötigt dein Körper unter der Belastung deines Trainings aber mehr Glutamin als er selbst bilden kann. Was kannst du tun? Bei starker körperlicher Belastung kannst du die Aufnahme von Glutamin über eiweißhaltige Produkte, z.B. Lachs, Rindfleisch, Ei und Walnüsse, fördern. Das allein reicht meist nicht, denn du gehst nicht 3 km joggen, sondern vollbringst im Studio echte Höchstleistung. Ein Hühnerbrustfilet & ein Ei nach dem Training reichen gerade im Bodybuilding meist nicht aus, um deinen Glutamin Spiegel zu erhalten. L-Glutamin oder Glutamin kannst du zusätzlich über Glutamin Nahrungsergänzung zuführen. Ob als Kapseln oder als Getränk mit verschiedenen Geschmacksrichtungen ist sicher eine persönliche Entscheidung.

 

Glutamin unterstützt deinen Körper nach dem Training mit einer sehr guten Regeneration der Muskeln. Diese Phase der Regeneration ist entscheidend für dein Muskelwachstum. Du solltest Glutamin während des Trainings oder nach dem Training zu dir nehmen. So unterstützt du optimal den Prozess des Muskelwachstums. Die Aufnahme der Glutamin Aminosäure hat aber noch weitere Vorteile, die dich indirekt beim Training unterstützen. Glutamin unterstützt dein Immunsystem, die Regeneration im Schlaf und kann die Verdauung verbessern. Vielleicht fragst du dich jetzt, was deine Verdauung mit deinen Trainingszielen zu tun hat. Ganz einfach: Nährstoffe werden optimal verdaut und können dann deinem Körper zur Verfügung stehen.

 

Das also kann Glutamin:

 

➥ erhält das Säure-Basen-Gleichgewicht
➥ vergrößert das Zellvolumen
➥ steigert die Immunfunktion
➥ verringert den Muskelproteinabbau
➥ steigert die Muskelproteinsynthese


 

Welche Dosis Glutamin ist sinnvoll?

 

„Ok, dann hau ich mal rein, kann ja nicht schaden“ liegt ganz häufig total daneben. Besser zu viel als zu wenig oder welche Dosis Glutamin empfiehlt sich? Im Kraftsport geht man davon aus, dass 20 g Glutamin täglich empfehlenswert sind. Du kannst diese Dosis über den Tag verteilen, aber am besten nach dem Training und vor dem Schlafengehen zu dir nehmen. Achtung: nimm Glutamin Nahrungsergänzung nicht mit Milch oder Milchprodukten ein. Das kann die Aufnahme der Aminosäure im Körper verhindern. Natürlich ist die richtige Dosis Glutamin auch abhängig von deiner Trainingsintensität. Wundermittel Aminosäure Glutamin? Nein, keineswegs. Sie funktioniert nur in Kombination mit einem guten Training & einer gut ausgewählten Ernährung. Natürlich kannst du deine Ziele besser erreichen, wenn du die Vorteile der Aminosäuren kennst & sie gezielt für dich einsetzt. Trainieren musst du aber trotzdem hart &ausdauernd und deine Ernährung sollte optimal auf deinen Trainingsplan abgestimmt sein.

 

 

Du wirst deine Ziele erreichen, da bin ich mir sicher! Du bist auf dem besten Weg!

 

Aminosäuren & ihre Vorteile
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