★ HCG- Humanes Choriongonadotropin ★


➥ Wirkstoffname: Humanes Choriongonadotropin (HCG)

Handelsnamen /Hersteller:
Primogonyl, HCG-lepori, Pregnyl

 

➥ Darreichungsform & Einnahme:

Injektionen in der Wirkstoffmenge 500 I.E., 1500 I.E. und 5000 I.E.

 

➥ Nebenwirkungen:

Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Östrogenspiegelerhöhung, Desensibilisierung der Hoden gegenüber LH

 

➥ Verfügbare Ester:

Nicht gegeben

 

➥ HCG Charakteristik & Wirkungsweise:

HCG ist ein natürliches Hormon, das während der Schwangerschaft produziert wird. Sieben Tage nach dem Eisprung beginnt der Körper der Frau den HCG-Spiegel anzuheben. Bedingt durch die vermehrte Produktion von HCG, das sich im Urin nachweisen lässt, lässt sich eine Schwangerschaft feststellen.

Klingt kurios im Zusammenhang mit Bodybuilding, oder? Ist es aber gar nicht, wenn man sich die Zusammenhänge zwischen HCG und der reduzierten Testosteronproduktion eines Athleten ansieht.

Während einer Testosteronkur stellt der Körper die Eigenproduktion des Hormons ein. Beendet der Athlet nun die Kur, muss er schnellstmöglich dafür sorgen den Testosteronspiegel wieder anzukurbeln. Würde er das nicht tun, wäre ein Masseverlust die Folge. Und genau das soll mit dem Wirkstoff HCG verhindert werden. HCG ahmt die Wirkung des LH (Luteinnisierendes Hormon) nach, das die Testosteronproduktion in den Hoden anregt. Die Hoden können nun wieder ihre ursprüngliche Größe erreichen, in dem die körpereigene Testosteronproduktion wieder anläuft. Die typische Wirkungsweise von HCG ist also eine Post-Cycle-Therapie.


 

Das muss man während der Einnahme von HCG unbedingt wissen
Aber Achtung, bis jetzt hört sich ja alles ganz simpel und nachvollziehbar an. Doch eines sollten Athleten bei der Verwendung HCG unbedingt wissen. Wird HCG über einen längeren Zeitraum zu hoch dosiert injiziert, wird unter Umständen eine Desensibilisierung der Hoden gegenüber LH erreicht, so dass diese nicht mehr auf das Hormon reagieren.

Die Folge wären kleinbleibende Hoden und eine zu geringe Testosteronproduktion. Was dies zur Folge hat, dürfte jedem Mann bekannt sein.


Nebenwirkungen des Wirkstoffes HCG
Wie viele Wirkstoffe im Bodybuilding ist auch HCG nicht ganz ohne Nebenwirkungen. Diese fallen zwar im Vergleich zu anderen Wirkstoffen relativ harmlos aus, sollten aber dennoch nicht unerwähnt bleiben. Typisch während der Verwendung von HCG sind ein erhöhter Blutdruck, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und eine Erhöhung des Östrogenspiegels.

Die Erhöhung des Östrogenspiegels dürfte für die meisten Athleten kein Problem darstellen, da sie in der Regel bereits einen Östrogenrezeptorenblocker verwenden.


Muskelaufbau ohne Nebenwirkung

 

Dosierung von HCG
Lange Zeit wurde Athleten empfohlen HCG drei Wochen mit 5000 I.E. im Fünf-Tages-Rhythmus zu verwenden. Mittlerweile ist man jedoch eines Besseren belehrt und verwendet täglich Injektionen von 500 I.E. Diese werden über einen Zeitraum von 2-3 Wochen angewendet.

Neben der erheblich verminderten Gefahr der Desensibilisierung der Hoden gegenüber LH, wird außerdem ein konstanterer Wirkstoffspiegel erreicht. Steht die Menge von 500 I.E. nicht zur Verfügung, muss die 2500er oder 5000er Menge komplett angemischt und mit einer Spritze die korrekte Dosierung aufgezogen werden.

HCG wird als Trockensubstanz und Lösungsmittel gekauft, das dann zusammengemischt wird. Die fertige Mischung muss im Kühlschrank lichtgeschützt aufbewahrt werden. Bei unkorrekter Lagerung ist mit einem Verlust der Wirkung zu rechnen. Also einfach eine dunkle Tüte um die Flasche wickeln und in den Kühlschrank stellen.

Übrigens ist die Verwendung HCG während einer Diät unsinnig, denn eine fettverbrennende oder schilddrüsenstimulierende Wirkung konnte nie nachgewiesen werden.

 

 

Pack‘ dir Muskeln drauf! Aber mach es richtig!

 

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