★ HGH – Somatropin ★


➥ Wirkstoffname: HGH (human growth hormone), Somatropin

Handelsnamen / Hersteller:
Genotropin, Humatrope, Norditropin, Saizen, Jintropin

 

➥ Darreichungsform & Einnahme:

Injektionen in den Wirkstoffmengen 4 I.E., 12 I.E., 16 I.E., 24 I. E. und 32 I.E.

 

➥ Nebenwirkungen:

Akromegalie (Riesenwachstum der Extremitäten), Wachstum der inneren Organe (Blähbauch), Hyperglykämie/Diabetes, Karpaltunnelsyndrom und Ödembildung

 

➥ Verfügbare Ester:

Nicht gegeben

 

➥ Somatropin (HGH) Charakteristik & Wirkungsweise:

HGH ist ein Wachstumshormon, das für Bodybuilder höchst interessant ist. Es gilt als das effektivste, aber zugleich auch komplexeste Wachstumshormon, dessen Wirkung sich in verschiedene Bereiche aufteilt. Wir beschreiben an dieser Stelle die muskelaufbauende Wirkungsweise von HGH. Seinen Einzug in den Bodybuilding Sport hielt HGH in den Anfängen der 1980er Jahren. Aufmerksamen Athleten dürfte der sprunghafte Anstieg der besser definierten und höheren Muskeldichte Anfang der 1980er Jahre nicht entgangen sein. Das Wachstumshormon HGH hat die Eigenschaft das muskuläre Erscheinungsbild des Athleten so stark zu beeinflussen wie kein anderes Hormon. Allerdings muss man wissen wie HGH wirkt und wie man es am besten verwendet, um optimale Resultate zu erzielen.

Wie man heute weiß, nimmt HGH Einfluss auf die Muskelzellen, in dem es das intramuskuläre Zellvolumen vergrößert. Damit schafft HGH Platz, um später Protein in den Muskeln einlagern zu können. Nach zwei bis drei Wochen Anwendungszeit können erhöhte Stickstoffwerte gemessen werden. Die Erhöhung der Stickstoffwerte kann der Athlet nun positiv nutzen, da Stickstoff die Eigenschaft besitzt Proteine und Aminosäuren an sich zu binden. Dieser Mechanismus kann aber nur funktionieren, wenn die Proteinzufuhr das Athleten entsprechend angepasst wird. Um die muskelaufbauende und anabole Wirkung des Wachstumshormons HGH voll auszunutzen, muss der Athlet nun auf eine erhöhte Proteinzufuhr achten. Er muss also vereinfacht ausgedrückt den Platz in seinen Muskelzellen füttern.

Ideal sind 300-400g Proteine pro Tag oder 4g Proteine pro Kilogramm Körpergewicht. Hauptsächlich sollten die Proteine aus tierischen Quellen stammen, zum Beispiel Milchprodukte, rotes Fleisch, Geflügel und Fisch.


 

Die antikatabole Wirkung von HGH
Die antikatabole Wirkung von HGH dürfte für jeden Bodybuilder ebenso interessant sein, die bereits beschriebene Wirkung des Wachstumshormons. HGH erschwert den Abbau von Muskelprotein, veranlasst den Körper also dazu das Protein länger in den Muskeln zu speichern. Interessant ist, dass die antikatabole Wirkung auf Kosten der Fettsäuren abläuft. Während eines intensiven Trainings gewinnt der Athlet normalerweise Energie durch den Abbau von Proteinen. Während der Verwendung von HGH veranlasst das Wachstumshormon den Körper ab zur Gewinnung von Energie Körperfett zu verbrennen. Während einer Diätphase kann HGH also Körperfett verbrennen, während der Proteinhaushalt intakt bleibt und nicht zur Energiegewinnung herangezogen wird.


Die mitogene, zellteilende Wirkung des Wachstumshormons
Wir haben noch einen dritten, für Bodybuilder sehr interessanten Aspekt des Wachstumshormons, das HGH ganz klar von allen Steroiden unterscheidet. HGH wirkt mitogen und zellteilend. HGH bewirkt mit diesen Eigenschaften eine deutliche Zunahme der Muskelmasse, die in relativ kurzer Anwendungszeit sichtbar wird. Während man mit Steroiden nur eine begrenzte Muskelmasse erreichen kann, wird unter Verwendung des Wachstumshormons HGH eine Teilung der Muskelzelle erreicht. Es entstehen, vereinfacht beschreiben, zwei neue, noch dünne Muskelfasern, die jede für sich neu aufgebaut werden können. Also erreicht der Athlet statt einer dicken Muskelfaser, zwei dicke Muskelfasern.


HGH und anabole Steroide
Die von uns beschriebene Wirkung kann das Wachstumshormon HGH nicht alleine erreichen. Wer HGH zum Muskelaufbau verwendet, muss gleichzeitig auch anabole Steroide anwenden. Um eine optimale Grundlage für die Wirkung von HGH zu erreichen, sollte am besten injizierbares Testosteron angewendet werden. Hier gilt grundsätzlich, je mehr HGH angewendet wird, umso höher muss auch die Wirkstoffmenge des Testosterons sein.


Das Wachstumshormon richtig anwenden
Bei der Anwendung des Wachstumshormons HGH ist wichtig, dass hier nicht die Höhe der Dosierung ausschlaggebend ist, sondern die Dauer der Anwendung. Als Beispiel wird eine Anwendungsdauer von einem halben Jahr mit täglich 2 I.E. genannt, statt täglich 4-8 I.E. über einen Zeitraum von zwei Monaten. Je länger HGH angewendet wird, umso ist der Effekt auf die Optik des Körpers.


Nebenwirkungen von HGH
Angepriesen wie ein Wundermittel? Nein, natürlich nicht. Erstens kann HGH keine Wunder vollbringen und zweitens birgt es natürlich auch gesundheitliche Risiken, die wir nicht außen vorlassen wollen. Hier kann man sagen, dass die Gefahren steigen, je höher die Dosis der Injektionen.

Wer es übertreibt, muss damit rechnen, dass die Gesichtsknochen anormal wachsen. Sichtbar wird dies in übergroßen Wangenknochen, ein übergroßer Kiefer und eine wulstige Stirn. Viel häufiger jedoch tritt ein überhöhter Blutzuckerspiegel auf. Außerdem werden Nebenwirkungen wie taube Finger und Hände, Blutdruckerhöhung, Ödembildung, Einschlafprobleme und Schweißausbrüche beschrieben.

Hält man sich aber als Athlet an die vernünftigen Dosierungsempfehlungen, ist HGH ein gut verträgliches Wachstumshormon.

 

 

Transformiere dich! Achte auf dich! Zeig Verantwortung!

 

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