Kann man sich wirklich übertrainieren?

Jeder von euch kann wahrscheinlich mit dem Begriff des Übertrainings etwas anfangen. Doch viele verwechseln diesen Begriff mit dem Begriff des Overreachings. Jedoch muss man die beiden Begriffe getrennt betrachten. Grundsätzlich ist es aber für den Körper wichtig, dass man ihm ausreichend Regeneration gönnt, damit man auf längere Zeit hin auch effektiv trainieren kann. Im folgenden Artikel zeige ich euch den unterschied zwischen dem Übertraining und dem Overreaching und zeige dir, woran du erkennst, dass du dich übertrainierst. Der Unterschied zwischen Overtraining und Overreaching Beim Übertraining führt eine zu hohe Trainingsintensität in Kombination mit verschiedenen Stressfaktoren dazu, dass der Körper sich nicht angemessen regenerieren kann und daraus resultiert ein Stopp in der Leistungssteigerung. Beim dem Übertraining ist man auf lange zeit erschöpft und kaputt, während man beim Overreaching nur für kurze Zeit erschöpft und kaputt ist. Kraftsportler und Hobbyathleten können nicht so leicht den Status des Übertrainings erreichen, während andererseits Ausdauersportler schnell davon betroffen sein könnten. Jedoch kann eine genaue Diagnose nicht genau festgestellt werden, da die Grenzen zwischen der normalen Erschöpfung dem Overreaching und dem Overtraining ineinander übergehen. Weiterhin spielen bei dem Overtraining auch familiäre Faktoren oder auch soziale Faktoren eine Rolle, da Stress auch ausschlaggebend dafür sein kann. Overreaching vs. Overtraining Symptome Während man beim Overreaching eher müde ist und eine geringere Leistungsfähigkeit hat, hat man beim Übertraining vor allem Schmerzen in den Gelenken und Muskeln und einen Mangel an Energie. Des Weiteren fühlt man sich beim Overreaching lustlos und hat einen erhöhten Ruhepuls, während man beim Overtraining an Schlaflosigkeit und einem deutlichen Einbruch der Leistungen leidet. Auch eine erhöhte Nervosität, Depressionen und ein schwächeres Immunsystem sind Folgen des Übertrainings. Hieran sieht man, dass sich ein paar Symptome des Übertrainings und Overreachings überschneiden, weshalb man immer schwer zwischen Beiden differenzieren kann. Warum kommt es aber zum Übertraining? Der Grund für das Übertraining Um es kurz zu sagen, benötigt dein Körper einen angemessenen Regenerationszeitraum. Dies ist dadurch bedingt, dass dieser beim Training durch Belastung und Stress in eine katabole Stoffwechsellage versetzt wird. Dies bedeutet, dass zum Teil Muskelstrukturen geschädigt als auch abgebaut werden. Auf diese Phase reagiert dann der Körper mit einer Anatolen Phase, in welcher dann die Energiespeicher gefüllt werden und die Muskeln gestärkt und repariert werden. Dieser Vorgang ist der des Muskelwachstums, welcher durch Wiederholung der Reize fortgeführt werden kann. Bei einer zu hohen Belastung und der fehlenden Zeit zur Regeneration, ist der Körper nicht mehr dazu in der Lage die Muskeln zu reparieren und stärken. Hierdurch kann es zu einer Verschlechterung der Belastbarkeit und Kraft kommen. Zuerst setzt das Overreaching ein und darauf dann das Overtraining. Übertraining vermeiden Um Übertraining zu vermeiden, sollte man dem Körper genügend Zeit zur Regeneration geben. Wenn man sich also mehrere Tage erschöpft und sehr ermüdet fühlt, dann sollte man ein paar Tage Pause machen. Ansonsten droht die Gefahr des Overreachings und die des Übertrainings. Jedoch sollte man auch nicht sofort in Panik verfallen, wenn man Anzeichen des Übertrainings wahrnimmt. Man sollte einfach insgesamt darauf achten, dass man einen vernünftigen Ausgleich zwischen dem Training und der Regenerationsphase schafft.
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