★ Peptide ★


Peptide im Muskelaufbau – Wunderwaffe oder Humbug?

Peptide im Muskelaufbau, ist der Hype um die geheimnisvollen kleinen Dinger gerechtfertigt oder ist doch alles Humbug? Als interessierter Athlet möchte ich natürlich gerne wissen, ob Peptide im Muskelaufbau Sinn machen und mich bei meinem Ziel unterstützen oder ob ich Geld ausgebe und am Ende nichts davon habe. Vielleicht möchtest auch du es wissen und bist noch auf der Suche, wie du deinen Muskelaufbau effektiv unterstützen kannst. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und recherchiert und meine Erkenntnisse zusammengefasst. Wenn du mit meinem Artikel etwas anfangen kannst, würde ich mich freuen.

Und wie immer der Hinweis, ich möchte dich keinesfalls auffordern dein Training zu supplementieren. Wenn du dich entscheidest deinen Muskelaufbau zu unterstützen, ist das ganz allein deine Entscheidung. Von mir bekommst du kein Ja oder Nein. Ich möchte dir lediglich Informationen bereitstellen. Nicht mehr oder weniger.


 

Hätte, hätte, Aminosäurekette – wie Peptide im Körper funktionieren

Unser Körper ist ein hochkomplexes chemisches System. Doch kaum jemand weiß genau, wie das so alles funktioniert. Es sei denn, er interessiert sich dafür oder ist Bodybuilder. Ja, tatsächlich sind Athleten recht neugierige Sportler, denn je mehr sie über die Funktionen ihres Körpers wissen, umso besser können sie darauf Einfluss nehmen. Ich musste mich in das komplexe Thema Peptide erst einmal einlesen und zugegeben, ganz so einfach war es nicht. Also, Peptide sind Moleküle, die aus Aminosäuren bestehen. Bestehen die Moleküle aus 2 bis 50 Aminosäuren, werden sie Peptide genannt. Bestehen sie aus mehr als 50 Aminosäuren fallen sie in die Gruppe der Proteine. Also sprechen wir von Aminosäuren, wenn wir von Peptiden sprechen? Ja, irgendwie schon. Jetzt müssen wir das Ganze nur noch in einen Zusammenhang bringen. Peptide sind Verknüpfungen aus verschiedenen Aminosäureketten, die unterschiedlich lang sind und aus fest definierten Reihenfolgen bestehen. Diese Aminosäureketten nehmen Einfluss auf den Stoffwechsel und können den Muskel- und Zellaufbau beeinflussen. Und genau hier wird es interessant für den Athleten, denn wenn er hört „Muskelaufbau“, spitzt er die Ohren.

 


 

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Bioaktive Peptide und was sie alles können

Um die sehr gute Bioverfügbarkeit der Peptide weiß man schon lange. Peptide sind das Material zur Bildung körpereigener Proteine, die wiederum benötigt werden, um Muskeln, Immunproteine, Blutproteine und Enzyme bilden zu können. In den letzten Jahren wurden speziell bioaktive Peptide weiter erforscht und man hat herausgefunden, dass Peptide nicht nur Baustoffe für die Körperzellen liefern, sondern auch Einfluss auf Körperfunktionen nehmen. Bioaktive Peptide beeinflussen den Protein,- Kohlenhydrat und Fettstoffwechsel, haben Einfluss auf das Immunsystem, die psychisch-mentalen Funktionen und die Enzymaktivität des Organismus. Für dich als Athlet dürfte das von Bedeutung sein, denn alles steht im Zusammenhang mit dir als Athlet. Du willst Muskeln aufbauen, möglichst nicht krank werden, also ein stabiles Immunsystem haben und bist du psychisch-mental voll auf der Höhe, kannst du effektiv und motiviert trainieren.


 

Die anabole Wirkung von Peptiden

Verschiedene Studien haben belegt, dass Athleten, die sich normal ernähren, schon durch wenige Milligramm kurzkettiger Peptide, die zusätzlich zugeführt werden, einen guten Anstieg des Muskelwachstums und des Kraftaufbaus erreichen konnten. Interessant ist, dass dies nur auf kurzkettige Peptide zutrifft, während bei langkettigen Peptiden keine deutlichen Steigerungen beobachtet wurden. Daraus ergibt sich, dass die anabole Wirkung von Peptiden auf deren spezielle Formation zurückzuführen ist und weniger auf die Nitrogenbereitstellung. So können kurzkettige Peptide eine ähnlich anabole Wirkung wie Whey Protein erreichen. Interessant ist, dass viele Peptide geschlechtsunabhängig, also bei Männern und Frauen gleich wirken. Allerdings setzt der muskelaufbauende Effekt einiger Peptide erst nach einigen Wochen, manchmal sogar Monaten ein. Mittlerweile sind zwar schon schneller wirkende Produkte auf dem Markt, man muss aber genau hinschauen was man kauft. Wie stark die anabole und fettstoffwechselnde Funktion der Peptide ausfällt, ist auch abhängig von einer „geschickten“ Kombination der Produkte. Lies dir dazu meine einzelnen Artikel zu Peptiden durch. Hier habe ich ein paar Tipps, wie und welche Peptide du stacken kannst.

 


Peptide und ihr Einfluss auf den Fettstoffwechsel

Als Athlet willst du Muskeln und Kraft aufbauen und möglichst viel Fett abbauen. Aus diesem Grund dürfte dich vielleicht auch interessieren, wie Peptide den Fettstoffwechsel beeinflussen. Auch hier wurde eine deutliche Wirkung beobachtet, obwohl nur 1 g Peptide zugeführt wurden. Die überaus überraschend starke Modulation des Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels zeigt sich in Zahlen. Ein Anteil von mindestens 40 % Proteine in der Nahrung bewirken ein starkes Sättigungsgefühl und eine um 20-30 % gesteigerte Kalorienverbrennung. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber in Kombination mit neuen Erkenntnissen wichtig. Zuletzt fand man heraus, dass bereits 1 g Peptide am Tag bewirkt, dass Fettsäuren nicht als Körperfett gespeichert werden, sondern stattdessen im Krebszirkel verbrennen. Zugleich erreicht man eine bessere Energiebereitstellung. Für dich als Athlet bedeutet das, du drosselst deinen Körperfettaufbau und kannst gleichzeitig mehr Energie gewinnen und so den Muskelaufbau steigern.


 

Warum sind Peptide für das Immunsystem wichtig?

In den USA hat man herausgefunden, dass die über 90%igen Proteine besonders immunaktiv sind. Außerdem hat sich herausgestellt, dass auch alle kurzkettigen Peptide immunaktivierend sind. Nicht ganz unbedeutend für dich als Athlet, denn stimmt deine Immunabwehr, wirst du weniger krank und bist leistungsfähiger. Du wirst wissen wie belastend Auszeiten sind, die durch Krankheiten verursacht werden. Du kannst nicht trainieren und musst nach der Genesung einiges aufholen. Ärgerlich, denn dein Muskelaufbau dauert einfach länger.

 


Peptide steigern die Konzentrationsfähigkeit und damit deine Leistung

Du kannst deine Konzentrationsfähigkeit mit Koffein oder anderen Dingen steigern. Du weißt sicher auch, dass deine Konzentrationsfähigkeit relativ schnell nachlässt und der daraufhin absinkende Blutzuckerspiegel dich müde und unkonzentriert werden lässt. Du kannst aber auch auf verzweigtkettige Aminosäuren setzen und von einer wesentlich länger andauernden Leistungsfähigkeit profitieren. Ich habe etwas weiter oben erklärt, dass Peptide aus 2 bis 50 Aminosäuren bestehen. Nun weißt du auch, wieso wir jetzt von verzweigtkettigen Aminosäuren sprechen, also von nichts anderem als von Peptiden. Übrigens werden diese auch gerne in den USA von der Armee, in der Wirtschaft und von Studenten eingesetzt, um die Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit zu steigern. Und bist du leistungsfähiger, kannst du intensiver an deinem Muskelaufbau arbeiten. Die mentale Funktion der Peptide kann also auch dir nutzen.


 

Ich stelle dir einige Peptide kurz vor

Du hast nun einiges über Peptide erfahren und bevor ich über die Nebenwirkungen spreche, möchte ich dir einige Peptide namentlich und inhaltlich vorstellen.

In Kürze klingen einige Peptide so:

GHRP-6

➥Ipamorelin

➥HGH Fragment 176-191

➥Sermorelin

➥Hexarelin

➥Melanotan

Ja, stimmt schon, alles noch ein bisschen kryptisch, oder? Ich stelle dir drei Peptide kurz vor. Außerdem findest du weitere Peptide ausführlich beschrieben auf meinem Fitnessblog. Wenn du Lust hast, schau mal rein.

 


GHRP-6

GHRP-6 ist eines der bekanntesten und beliebtesten Peptide auf dem Markt. Mit GHRP-6 kannst du unter anderem dein Bauchfett reduzieren, deine Ausdauer verbessern, dein Immunsystem stärken und vor allem deinen Wachstumshormonspiegel deutlich erhöhen. Und wegen letzterem ist GHRP-6 auch so beliebt. Das Peptid ist injizierbar und muss nicht unbedingt zyklisch verwendet werden. Die Anwendung kann auch durchgeführt werden, wenn man kurzfristig einen der genannten Zwecke erreichen will. Geschätzt wird das Peptid auch, weil es nicht stark appetitanregend ist, im Gegensatz zu anderen Peptiden. Das in Kürze zu GHRP6-6. Wenn du dich ausführlicher über das Peptid informieren möchtest, lies meine einzelnen Artikel zu Peptiden.

 

Ipamorelin

Ipamorelin gehört in die Gruppe der GHRP-Peptide und wird für eine radikale Freisetzung der Wachstumshormone verwendet. Außerdem beschleunigt das Peptid die Fettverbrennung, verbessert die Ausdauer und das Immunsystem und sorgt für einen gesteigerten Sexualtrieb. Genau wie GHRP-6 wird auch Ipamorelin injiziert. Geschätzt wird das Peptid im Muskelaufbau auch, weil es nicht so ein starkes Hungergefühl auslöst und sich damit auch für Athleten eignet, die gerade eine Diät machen und sich auf einen Wettkampf vorbereiten.

 

HGH Fragment 176-191

Das Peptid HGH Fragment 176-191 wird zum Muskelmasseaufbau und zur Fettverbrennung eingesetzt. Auch dieses Peptid ist injizierbar und veranlasst den Körper radikal Wachstumshormone auszuschütten. Dem Peptid HGH Fragment 176-191 werden kaum bis keine Nebenwirkungen zugeschrieben. Interessant, da die meisten anderen Peptide durchaus Nebenwirkungen verursachen. Das Peptid wird in der Regel über 30 Tage angewendet und kann dann eine wesentliche Reduzierung des Körperfetts mit gleichzeitigem Muskelaufbau begünstigen.

 


Nebenwirkungen von Peptiden im Muskelaufbau

Keine Nebenwirkung im eigentlichen Sinne, aber vielleicht ein kleiner Nachteil von Peptiden. Viele Peptide brauchen relativ viel Zeit, um eine Wirkung freizusetzen. In der Regel kannst du von etwa 3-6 Monaten ausgehen, in denen du Peptide zuführen musst, bis du eine sichtbare Veränderung feststellst. Hat aber auch seine Vorteile, denn im Gegenzug erreichst du eine viel beständigere Wirkung, zum Beispiel verglichen mit Anabolika. Peptide wirken geschlechtsunabhängig, erzielen bei Männern und Frauen in etwa die gleichen Ergebnisse. Demnach sind auch die Nebenwirkungen geschlechtsunabhängig und treffen auf Athletinnen und Athleten zu.

 

Mögliche Nebenwirkungen während der Verwendung von Peptiden im Muskelaufbau können sein:

➥erhöhter Appetit

➥starke Müdigkeit

➥leichte Wassereinlagerungen

➥Schädigung innerer Organe

➥Neigung zu Infektionen und Entzündungen

➥erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken

➥mögliche Verformung von Körperteilen

 

Interessanterweise findet man zu den Nebenwirkungen von Anabolika und Steroiden jede Menge Informationen. Auf der Suche nach Nebenwirkungen von Peptiden im Muskelaufbau jedoch nicht. Wahrscheinlich besteht der Unterschied in der medizinischen Verwendung. Anabolika- und Steroidpräparate stammen vielfach aus der Medizin und sind demnach viel besser erforscht. Peptide spielen in der medizinischen Verwendung jedoch keine große Rolle. Demnach sind auch die Nebenwirkungen nicht wirklich gut erforscht.

 


 

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Peptide im Muskelaufbau – Qualität und Darreichung

Sprechen wir über die Qualität von Peptiden, müssen wir auch kurz über die Verfügbarkeit der Produkte sprechen. Klar ist, Peptide Produkte sind in Deutschland nicht legal erhältlich, da die leistungssteigernden Substanzen auf der Dopingliste gelandet sind. Zudem haben wir in Deutschland ein sehr strenges Arzneimittelgesetz. Du musst die Produkte also importieren. Die aktuell verfügbaren Produkte unterscheiden sich ganz wesentlich in ihrer Qualität und das gilt auch für die Preise. Die Schwankungen sind enorm. So kannst du für ein Kilo Peptide etwa 5,- Euro bezahlen, aber genauso gut auch bis zu 1.000,- Euro. Leider sagt der Preis überhaupt nichts über die Qualität aus. Am besten nutzt du eine Suchmaschine und suchst nach den Erfahrungen, die andere Athleten gemacht haben. Du solltest in jedem Fall darauf achten einen Shop zu finden, dem du vertrauen kannst, denn andernfalls kannst du dein Geld auch aus dem Fenster schmeißen.

Du kannst in der Darreichung zwischen Kapseln und Injektionen wählen. Einige Peptide sind nur als Kapsel oder Injektion erhältlich, bei anderen hast du die Wahl. Die ideale Dosierung richtet sich auch nach deinem Zeitplan. Am besten liest du dir die Packungsbeilage durch und tauschst dich zusätzlich mit anderen Athleten aus.


 

Mein Fazit zu Peptiden im Muskelaufbau

Nun, welches Fazit soll ich ziehen? Fakt ist, Peptide sind in ihren Nebenwirkungen nicht so gravierend wie Steroide und Anabolika. Sie sind genauso illegal und fallen unter die verbotenen Dopingsubstanzen. Peptide sind relativ schwer erhältlich und ihre Qualität undurchsichtig. Dir steht theoretisch eine Vielzahl verschiedener Produkte zur Auswahl, um deinen Muskelaufbau zu unterstützen. Ob du dich am Ende für Peptide entscheidest, für Steroide oder Anabolika oder ein Athlet bist, der Natural Doping bevorzugt, weiß ich nicht. Ich will dir auch am Ende meines Ratgebers ganz sicher nicht nur Verwendung raten, weiß aber, dass es gerade im Bereich Muskelaufbau und Bodybuilding extrem schwer ist ganz ohne „Hilfe“ bestehen zu können. Du wirst selbst wissen müssen, wie du dich entscheidest.

 

 



 

★ Mein Favorit für den Muskelaufbau ★

Die besten Ergebnisse erziele ich seit einigen Monaten mit diesem Präparat, anschauen lohnt sich defintiv..

 



 

 

Ich wünsche dir mega Erfolg beim Transformieren!

 

✌ ✌ ✌ ✌ ✌ ✌ ✌ ✌

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