Phenibut – Ist das wirklich noch ein sinnvolles Supplement?

Viele Athleten und Sportler nehmen sogenannte Nahrungsergänzungsmittel, Supplements, zu sich, um ihren täglichen Bedarf an Eiweißen zu decken oder auch das Muskelwachstum zu beschleunigen. So gibt es zahlreiche Supplements wie zum Beispiel Whey oder BCAAs, welche eine große Wirkung auf das Muskelwachstum haben. Andere hingegen wie zum Beispiel ZMA, welches maßgeblich aus Zink und Magnesium besteht, sollen den Testosteronwert erhöhen und dadurch das Muskelwachstum anregen. Weiterhin sollen sie die Regeneration fördern, damit der Muskel sich nach einer anstrengenden Einheit wieder vollkommen erholen kann. Seit ein paar Jahren gibt es nun das Phenibut? Im folgenden Artikel erläutere ich euch, was das überhaupt ist, wie es wirkt und ob es überhaupt sinnvoll ist, es zu sich zu nehmen? Was ist Phenibut? Phenibut war ursprünglich dazu gedacht um Menschen, welche unter Angstzuständen oder anderen psychischen Beeinträchtigungen leiden, zu helfen. Es ist eine Aminobuttersäure und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Phenylethylamine. Es wurde im jähre 1963 von russischen Forschern entdeckt und ist von einem im Körper vorkommenden Neurotransmitter (GABA) abgeleitet. Es findet zum großen Teil als Nahrungsergänzungsmittel Verwendung. Wirkung von Phenibut Das Nahrungsergänzungsmittel hat eine direkte Wirkung auf das Gehirn, indem es die Aufnahme von GABA im Gehirn erhöht. Dadurch verbessert sich die Stimmung der jeweiligen Person, sodass man fast schon von Euphorie sprechen kann. Außerdem sorgt es dafür, dass die Personen, welche diesen Stoff zu sich nehmen, kontaktfreudiger und gesprächiger werden. Neben dieser entspannenden Wirkung, wirkt es auch krampf- und schmerzlösend. Phenibut und Fitness Auch für Bodybuilder hat der Stoff zahlreiche, interessante Wirkungen. So stimuliert es die Wachstumshormone des Menschen. Laut einer Studie war bei Kraftsportlern die Sekretion im Ruhezustand um 375% und nach dem Training um 175% erhöht. Weiterhin erlaubt es dir stärker zu trainieren, indem es anti-hypoxisch wirkt. Das bedeutet, dass der Muskel nicht top schnell erschlafft beim Training. Auch durch die Verbesserung des Energiepotentials der Zellen ist man in der Lage härter zu trainieren. Jedoch muss man beachten, dass ab einer Dosis von 3 Gramm täglich Nebenwirkungen auftreten. Diese sind auch sehr ernst zu nehmen. Die Nebenwirkungen von Phenibut Phenibut kann süchtig machen, sodass es nach einem Entzug dieses Stoffes zu Depressionen kommen kann. Weiterhin kann es Schlafstörungen verursachen und der Körper baut eine Toleranz gegen den Stoff auf. Dies bedeutet, dass man fast schon dazu gezwungen wird mehr von dem Stoff zu nahmen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Dies kann, wie schon oben erwähnt, zu Schlafstörungen und Sucht führen. Auch zu Beginn kann es zu Übelkeit oder Müdigkeit kommen, selten treten allergische Reaktionen auf. Fazit Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint als ob Phenibut ein sehr gutes Mittel ist, muss man sich dennoch über die Folgen einer Einnahme dieses Stoffes informieren. Phenibut kann süchtig machen, das bedeutet, dass es danach sehr schwierig wird den Stoff abzusetzen und man an Schlafstörungen und zahlreichen anderen Problemen leiden kann. Weiterhin ist es auch nicht für jeden verträglich und kann dazu führen, dass man eventuelle Atembeschwerden oder andere Reaktionen hat. Des Weiteren sollte man auch beachten, dass der Körper gegen Phenibut schnell resistent wird, wodurch man dazu gezwungen wird eine größere Menge dieses Stoffes zu sich zu nehmen. Dies kann dazu führen, dass man sich in einen Teufelskreis verwickelt und man versuchen muss mit alternativen Mitteln dagegen anzukämpfen. Deshalb sollte man sich selber erst einmal bewusst machen, ob der eigene Fortschritt im Muskelaufbau wirklich so wichtig ist, dass man den jetzigen Fortschritt aufs Spiel setzt und auch seine Gesundheit in Gefahr bringt. Es gibt eine Vielzahl anderer Nahrungsergänzungsmittel und Phenibut ist auch aufgrund seiner kurbegrenzten Wirkungen nicht wirklich effektiv.
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