21-jähriger Mann von Koffein getötet

Ein 21 Jahre alter Mann starb kurz vor seinem 22. Geburtstag, nachdem er einen Proteinshake mit Koffein mischte und trank. Am Neujahrstag verstarb der junge Musiker Lachlan Foote in seinem Haus in Blaskheath (USA), nachdem er unwissentlich den vermeintlich tödlichen Cocktails zu sich nahm. Seine Eltern fanden ihn bereits tot und schon kalt auf dem Badezimmerboden. Sie konnten nichts mehr tun. Heute warnen die Eltern des verstorbenen Musikers vor der Einnahme dieser Substanz und möchten somit andere Konsumenten warnen.

Das geschah in jener Nacht

Nach einer tollen Party mit Freunden in der Silvesternacht kehrte Lachlan gut gelaunt nach Hause zurück. Hier machte er sich versehentlich einen Proteinshake, der eine sehr hohe Menge von Koffein enthielt, die laut Medien der Menge von ca. 50 Tassen Kaffee entsprechen soll. Lachlan nahm den tödlichen Cocktail allerdings ohne das Wissen zu sich. Noch in derselben Nacht, kurz nachdem seine Mutter ihm eine gute Nacht gewünscht hatte, brach der junge Mann zusammen und wachte nicht mehr auf. Er verstarb noch am gleichen Tag und wurde von seinen Eltern tot aufgefunden.

Berichten von news.com.au zufolge wurde am Anfang von den Menschen in der Stadt wild spekuliert, woran der talentierte Musiker wohl gestorben sei. Viele Menschen waren der Meinung, dass er in seiner Freizeit zu viele Drogen konsumiert hatte und auch von einer einmaligen Überdosis war die Rede.

Mit einem Teelöffel Koffein in seinem Proteinshake als Todesursache hat niemand gerechnet. Es war also kein Selbstmord, sondern lediglich Unwissenheit über die Gefahren, die hier auf ihn warteten.

Beim Koffein handelt es sich um ein Stimulanz, das in unterschiedlichen Produkten genutzt wird, unter anderem im Bereich Muskelaufbau. Koffein soll in diesem Fall für mehr Wachheit und Energie sorgen, was wiederum zu besserem Training führen soll.

Doch woher bekam er das reine Koffein?

Koffeinpulver ist in Fitnesskreisen beliebt, wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet und als Zusatz zu Protein-Shakes und Gesundheitsgetränken verwendet. Noch heute ist nicht klar, woher der junge Mann an das Koffein bekam, denn sowohl die Kontoauszüge als auch die Untersuchungen seines Computers konnten keinerlei Hinweise geben.

Sein Vater glaubt, dass ein Freund eines Arbeitskollegen seinem Sohn das Pulver gegeben hat, was bedeutet, dass er wahrscheinlich keinen Warnaufkleber auf der Packung gesehen hat.

Der Chat der letzten Nacht

In seiner letzten Nacht schrieb Lachlan seinen Freunden, dass er glaubt, sein Proteinpulver sei schlecht geworden, weil es bitter und anders schmeckte. Er wünschte allen um kurz nach zwei Uhr nachts eine Gute Nacht und schrieb, dass man sich am nächsten Tag sehen würde.

Untersuchungen ergaben, dass sein Blutalkoholspiegel unter 0,05 lag, was bedeutete, dass es nur ein paar Bier getrunken haben kann. Sein Vater Nigel möchte nun den Rest der Welt davor warnen, denn ein Teelöffel reines Koffein kann sogar bei sportlichen und gesunden Menschen zum Tod führen.

Ein Verbot von reinem Koffeinpulver wurde ausgehängt

 "Solange ich lebe, werde ich das Zeug jagen", sagte seine Mutter Kate den lokalen Medien nach seinem Tod. 

Die Food and Drug Administration in den USA untersagte im Jahr 2018 den Verkauf großer Mengen reinen Koffeinpulvers. Das passierte, nachdem vier Jahre zuvor ein Teenager aus Ohio unter ähnlichen Umständen wie Lachlan ums Leben kam. Logan Stiner war ein sehr talentierter und sportlicher Champion-Wrestler und ein begabter Schüler, als er wenige Tage vor seinem Abitur durch die Einnahme von Koffeinpulver starb. Er kaufte das Pulver online bei Amazon und verwendete es wie viele andere auch in dem täglichen Protein-Shake, den es natürlich auch online zu kaufen gibt.

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