★ DMAA ★

DMAA – zu recht ein unerlaubter Stoff in Nahrungsergänzungsmitteln?

DMAA wird meist in „Pre-Workout-Boostern“ verwendet und soll für Muskelaufbau sorgen. Da der Stoff jedoch von der Verbraucherzentrale verboten wurde, ist die illegale Anwendung sehr riskant und auf eigene Gefahr. Zudem lässt sich durch dieses Verbot ein Booster mit DMAA nicht in Läden kaufen. Im folgenden Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage, inwieweit das Verbot gerechtfertigt ist und ob es überhaupt Sinn macht.

Was ist DMAA?

DMAA steht für Dimethylamylamin oder auch Methylhexanamin. Um einen Muskelaufbau zu bewirken, soll es die Leistung beim Kraftsport erhöhen und bei der Fettverbrennung helfen. Die Wirkung gleicht der von Amphetamin. Deshalb wird DMAA vor allem in Hardcore Boostern verwendet, da diese zu einem großen Teil aus Amphetamin-ähnlichen Stoffen bestehen. Hersteller dieses Stoffes behaupten unter anderem, dass es die Fettpolster schmelzen ließe. Das Problem liegt darin, dass ernsthafte gesundheitliche Schäden bei der Verwendung von DMAA auftreten können. Weiterhin kennzeichnen Hersteller ihre Supplemente nicht ausreichend genug. So wird DMAA auch heute noch illegal in Supplementen verwendet. Um rechtlichen Konsequenzen zu entgehen, kennzeichnen diejenigen Hersteller DMAA im Zutatenverzeichnis ihres Supplements mit harmlos klingenden Namen wie “Geranienöl“ oder “Geranium Oil“. Forschungen zufolge bestehen jedoch Zweifel daran, ob DMAA überhaupt in der Geranie vorkommt. Doch, weshalb wird nun vor der Verwendung von DMAA gewarnt?

Warum wird vor der Verwendung gewarnt?

Ursache für die Untersuchung des Stoffes war ein deutscher Dopingfall bei den Olympischen Winterspielen 2014. Ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel, welches DMAA enthielt, wurde hierauf von der Welt-Anti-Doping-Agentur als ein verbotenes Dopingmittel eingestuft. Der Stoff soll vor allem in Verbindung mit Koffein für einen chronisch erhöhten Buchdruck sorgen. Dies kann konsequenterweise zu Herzinfarkten und Hirnblutungen führen. Um genauere Untersuchungen durchzuführen, hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) DMAA-haltige Produkte wissenschaftlich bewertet. Es kam zu dem Entschluss, dass Personen mit erhöhtem Blutdruck oder anderen bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, diese Produkte meiden sollte. Da es darauf durch die Einnahme von DMAA zu Todesfällen gekommen ist, wurde es endgültig auf dem europäischen Markt verboten. In der USA war es hingegen bis 2013 als Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln zu erwerben. Die Food und Drug Administration der USA (FDA) hat nun aber die Hersteller von DMAA darauf hingewiesen, dass die Verwendung des Stoffes illegal sei und warnte entsprechend die Verbraucher vor den schweren gesundheitlichen Risiken bei der Verwendung des Stoffes. Natürlich lässt sich das Produkt nicht komplett verbieten, da Personen immer noch über das Internet DMAA-haltige Supplemente einkaufen. So werden von den Behörden in Europa regelmäßig solche Nahrungsergänzungsmittel gefunden. Als Abwandlung des Stoffes tauchte Ende 2014 DMBA auf. Dieser besitzt jedoch die gleichen negativen Wirkungen wie DMAA. Doch, wie wirkt DMAA nun im Detail?


 

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Die Wirkungsweise von DMAA

DMAA ist der Gruppe der Stimulanzien zuordnen. Stimulanzien sorgen für eine anregende Wirkung auf den Organismus. Um genauer zu sein, verbessern, erhöhen und beschleunigen sie die Aktivität der Nerven. Darüber hinaus steigern sie die Wachsamkeit und aktivieren das Herz-Kreislaufsystem. Unter den Stimulanzien zählen unter anderem Stoffe wie Amphetamin oder Ephedrin. Die Untersuchung, ob Stimulanzien das Training wirklich nachhaltig verbessern können, ist noch nicht genau abgeschlossen. Trotz alledem lässt sich mit großer Sicherheit sagen, dass Stimulanzien sehr große gesundheitliche Risiken mit sich bringen. So muss man sich einfach nur die Todesfälle durch die Einnahme von Amphetamin anschauen. Stimulanzien haben darüber hinaus eine oxidative Wirkung auf den Metabolismus. Zu aller erst mag eine solche Wirkung durchaus positiv klingen, doch berücksichtigt man den Aspekt, dass solche Stoffe häufig in Kombination mit Koffein oder anderen Stoffen eingenommen werden, so stellt man fest, dass dies immer nachhaltige gesundheitliche Schäden mit sich bringt. Zudem hat DMAA eine gewichtsreduzierende Wirkung, welche durch Studien nachgewiesen wurde. Um von diesem Vorteil zu profitieren, nehmen Athleten den Stoff 3-4 Tage vor dem Wettkampf ein, sodass sie in eine geringere Gewichtsklasse kommen. Denn die Einnahme von DMAA während der Trainingszeit ist nicht verboten. Natürlich stellt sich hier wiederum die Frage, wie die Athleten  den Stoff oder andere Stimulanzien kaufen.

DMAA als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Nachdem zuvor die Wirkung von DMAA und die Nutzung des Stoffes durch Athleten beschrieben wurde, soll im folgenden Teil die Nutzung von DMAA als Nahrungsergänzungsmittel analysiert werden. Nahrungsergänzungsmittel werden auf täglicher Basis eingenommen, weshalb dieser Aspekt speziell auf die Einnahme von DMAA berücksichtigt werden sollte. Die tägliche Einnahme von DMAA kann durchaus schnell dazu führen, dass man zu viel und zu oft DMAA zu sich nimmt. Dies führt dazu, dass das eigentliche Ziel der Muskelsteigerung auf kompletter Ebene verfehlt wird. Ganz im Gegenteil durch die gesundheitlichen Schäden wird das Muskelwachstum stark zurückgehen, sodass die vorhandenen Muskeln große Schäden davon tragen. Dementsprechend sollte man nicht DMAA als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen und die Produktbeschreibungen vieler Supplemente ausführlich studieren. Nur so können Supplemente, welchen den Stoff beinhalten, identifiziert werden.

Fazit: DMAA – ein zurecht verbotener Stoff

Nach einer ausführlichen Recherche rund um den Stoff, ist es berechtigt zu sagen, dass DMAA ein zurecht verbotener Stoff ist. Neben den gesundheitlichen Risiken, welche man mit der Einnahme des Stoffes eingeht und der Vielzahl an Nachwirkungen, eignet sich DMAA auf keinen Fall als Nahrungsergänzungsmittel. Um seriöse Supplemente ohne den Inhalt dieses Stoffes zu identifizieren, sollte man dementsprechend viele Nahrungsergänzungsmittel unter die Lupe nehmen und danach erst das richtige auswählen.

Ich rate von der Einnahme dieses Stoffes absolut ab, auch wenn dieser in vielen Hardcore-Boostern aus dem Ausland zu finden ist. Die Risiken sind nicht zu unterschätzen.

Zumal aus meiner Sicht Trainingsbooster mit hochgezüchteten Stimulanzien mehr Nachteile als Vorteile im Fitness /Bodybuilding bringen.

Oft leidet darunter die Regeneration und auch die Umsetzung der Ernährung auf Grund der Nebenwirkungen.

 

★ Mein Favorit für den Muskelaufbau ★

Die besten Ergebnisse erziele ich seit einigen Monaten mit diesem Präparat, anschauen lohnt sich defintiv..

 

 

 

Kraftvolle Grüße

 

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