Wie entscheidend ist die Genetik im Fitnesssport?

Man hört immer wieder die Aussage, dass die Genetik einen großen teil von dem bestimme, was man im Kraftsport erreichen kann und das sie bestimmt, wie die Muskeln geformt sind. Grundsätzlich soll die Genetik also die Ästhetik bestimmen können und auch darüber entscheiden können, wie viel Muskelmasse man aufbauen kann. Doch wie viel stimmt von dieser Aussage? Ist sie doch letzten Endes nur wieder eine Übertreibung und hat kaum Wahrheitswert? Im folgenden Artikel beschäftigen wir uns ausführlich mit der Frage und gehen auch auf die Meinungen der verschiedenen Sportwissenschaftler ein, sodass wir am Ende ein abschließendes, ausschussreiches Fazit ziehen können. Was versteht man unter der Genetik? Um diesen Teil nicht zu wissenschaftlich zu beschreiben, fasse ich eine wesentliche Definition für den Oberbegriff der Genetik. Unter dem Begriff der Genetik versteht man sowohl den Aufbau als auch die unterschiedlichen Funktionen von Genen. Die Weitergabe der Gene erfolgt über die Vererbung und dementsprechend sind wir nicht in der Lage darüber frei zu entscheiden. Die Grenze beim Muskelaufbau Durch die genetische Grenze kann man nur bis zu einem bestimmten Limit Muskeln aufbauen. Deshalb ist es wichtig, dass man sich hierüber bewusst ist und nicht darüber hinaus den Körper versucht zu hart zu beanspruchen. Um dieses Limit jedoch erreichen zu können erfordert es viel Disziplin und Willensstärke. Des Weiteren muss das Training auch intensiver gestaltet werden, damit man den nötigen Erfolg erzielen kann. Hierbei kann der Körpertypus wichtig sein. So unterscheidet man wesentlich die drei Körperbautypen Ektomorph, Mesomorph und Endomorph. Der ektomorphe Körpertyp ist von Natur aus sehr dünn und er besitzt wenig Muskel- sowie Fettmasse. Des Weiteren erweist es sich als schwierig Muskelmasse aufzubauen. Wenn man tatsächlich ein richtiger „Hardgainer“ ist so hat man auch eine mangelhafte Regenerationsfähigkeit. Dementsprechend hat er die schlechtesten Chancen Muskeln aufzubauen. Der mesomorphe Körpertyp besitzt die besten Vorraussetzungen für den Aufbau eines athletischen Körpers. Er hat von Grund auf eine breite Schulter und schmale Hüften, sein Stoffwechsel ist ideal und seine Regenerationsfähigkeit ist optimal. Der endomorphe Körpertyp kann sehr leicht an Fettmasse gewinn. Somit sind sowohl seine Hüften als auch Schultern breit. Auch der Aufbau der Muskelmasse ist kein Problem, jedoch fällt es ihm schwer in einer Diät an Fettmasse zu verlieren. Doch viele Menschen lassen sich nicht explizit in eine der Kategorien klassifizieren und sind Mischtypen. Wo findet man Anhaltspunkte zur Genetik? Anhaltspunkte zu der Genetik kann man in der Familie finden, jedoch ist auch hier keine Sicherheit darüber gegeben, ob man eine richtige Aussage über seine eigene Genetik erhält. jedoch wird man wissen, ob man aus einer sportlichen Familie stammt, eine gewisse Grundmuskulatur besitzt, starke Gelenke, usw. – diese Dinge können einen Anhaltspunkt darüber geben, ob man eine gute Voraussetzung hat oder nicht. Fazit Auch wenn durch die Genetik der Aufbau an Muskelmasse beschränkt scheint, sollte man sich nicht nur auf diesen Aspekt konzentrieren. Grundsätzlich ist es wichtig den Aspekt im Hinterkopf zu behalten, jedoch gibt es noch zahlreiche andere Faktoren wie die Ernährung oder das Training. Diese und weitere Faktoren sind beeinflussbar und tragen auch einen großen Beitrag zum Aufbau der Muskelmasse bei. Mit harter Arbeit und Fleiß kann man auch mit nicht so guten genetischen Vorraussetzungen seine Ziele erreichen, man sollte sich einfach nicht z sehr von diesem Aspekt verleiten lassen.
Wie entscheidend ist die Genetik im Fitnesssport?
5 (100%) 19 votes



KOMMENTAR HINTERLASSEN